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Informationen und Chronik

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Auszüge aus dem Beschlussbuch

Nr. gefaßte positive Beschlüsse des erweiterten Vorstandes Beschluss vom
1. Rauchverbot im Vereinsheim "Am Sommerkeller" 06.04.2016
2. Versetzen des rückseitigen Anlagenzaunes an der Kolonie "Alte Römerstraße" 14.09.2016
3. Neubau der Geschäftsstelle an der Kolonie "Alte Römerstraße", hierzu Kauf einer Gartenhütte 14.09.2016
4. Kauf von feuerfesten Schränken zur Aktenaufbewahrung/ 6 und 10 Jahresfrist 14.09.2016
5. Kauf von 2 Laptops für die Vorstandsvorsitzenden und die Kassiererinnen 14.09.2016
6. Umstellung des Systems der Gartenvergaben (Wartelisten) siehe Erläuterung 12.10.2016
7. Abschaffung der Gemeinschaftsarbeitsstunden siehe Erläuterung 12.10.2016
8. Mario Geier wird wieder als Gartenbewerter für den Kleingartenverein tätig 10.11.2016
9. Norbert Winter wird zusätzlich als Gartenbewerter ausgebildet 10.11.2016
10.  Vermietung des Vereinsheimes für Mitglieder der Vorstandschaft einmal im Jahr kostenlos 18.01.2017
11.

Anschaffung eines neuen Rasenmähertraktors, da alter defekt ist und Reparaturkosten den Zeitwert weit überschreiten.

12.03.2017

 

Erläuterungen:

  Erläuterung zu gefaßten positiven Beschlüssen des erweiterten Vorstandes Beschluss vom
6.  

Umstellung des Systems der Gartenvergabe (Wartelisten)

Das bisherige System der Warteliste, die zu befolgen war, wird abgeschafft. Zukünftige Pächter sollen einen Bewerbungsbogen ausfüllen und beim Vorstand bzw. beim zuständigen Obmann vorsprechen. Der Vorstand wählt dann in enger Zusammenarbeit mit dem Obmann der jeweiligen Kolonie den neuen Pächter aus. Dies soll Gewährleisten, dass zukünftige Pächter besser in die bestehende Gartengemeinschaft der Kolonie passen.

 12.10.2016
7.

Abschaffung der Gemeinschaftsarbeitsstunden

Das bisherige System der Gemeinschaftsarbeitsstunden wird abgeschafft. Da sich in Gesprächen mit dem LBK und anderen Kleingartenvereinen herausgestellt hat, dass unser bisheriges System was die Anhäufung und Übertragung der Arbeitsstunden möglich gemacht, unüblich ist. In Zukunft wird jedes aktive Mitglied (ausgenommen Mitglieder nach Befreiungsrichtlinie) 10 Arbeitsstunden pro Jahr leisten. Ausnahmen krankheitsbedingt oder ähnliches sind mit der Vorstandschaft vor Abrechnung der Arbeitsstunden zu klären.

  12.10.2016

 

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Der KleingartenvereinMering e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Ziele.
Der Verein bezweckt die nicht gewerbsmäßige, gärtnerische Nutzung von Kleingärten zur gesunden
Ernährung und Freude in der Natur.
Die Förderung der Landespflege und des Umweltschutzes zur Erhaltung einer schönen Kulturlandschaft
und einer natürlichen Umwelt ist ein weiteres wichtiges Anliegen. Der Verein fördert den Kontakt und die Zusammenarbeit untereinander und dient damit einer wichtigen sozialen Funktion der Gemeinde.
 
Gerade junge Familien mit Kindern und „Zugezogene“ sind in unserem
Verein herzlich willkommen.
 
Naturgenießen
 GesundeErnährung
 
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Gegründet: 18.03.1919

Mitglied im Bayerischen Landesverband Bayerischer Kleingärtner e.V.

Vereinsregister Amtsgericht Aichach-Friedberg VR235

Mitglieder: 245
Sponsoren: 18



 

Freundschaftsgarten "Am Sommerkeller"

Herr Bürgermeister Kandler ist im Gartenjahr 2015 auf den damaligen Vorstand - Herrn Arm - zugekommen, mit der Bitte, für die Meringer Flüchtlinge einen Freundschaftsgarten zu installieren.

Nach mehreren Vorstandssitzungen und einer Kolonieversammlung haben die Mitglieder der Kolonie Am Sommerkeller beschlossen, einen Garten zur Verfügung zu stellen.

Der Markt Mering - als Vertreter Herr Bürgermeister Kandler - ist nun Pächter des Gartens mit der Nummer 89 und dieser wird als Freundschaftsgarten genutzt.

Bilder dazu sind in der Bildergalerie zu finden.

 

Chronik

Die kleinen grünen Idyllen in der Marktgemeinde Mering gründen teilweise noch heute einer Förderung durch Menschen mit "blauem" Blut: Brauereibesitzer Edmund Baron von Boutteville war der Erste, der zustimmte, dass die ausgebeutete Kiesgrube an der Luitpoldhöh in eine Gartenkolonie umgewandelt werden konnte. Heute ist hier alles bebaut. An vorderster Spitze derer, die so die größte Not der vom Weltkrieg gebeutelten Bevölkerung lindern wollten, stand Georg Resch, ein Meringer Schlossermeister. Der Baron und dessen Frau wiederum spendierten gleich die erste Jahrespacht in Höhe von 296,50 Reichsmark.

Die Gründungsversammlung fand am 18. März 1919 statt. Die Gründungsmitglieder waren:

  • Zöpf Paul
  • Reinhold Michael
  • Kurz Gottfried
  • Schweiger Vinzenz
  • Süßmeier Paul
  • Rieger Martin
  • Schlemmer Hans
  • Grabler Magdalena
  • Schwarzmann Benno

Herr Resch erklärte in seiner ersten Ansprache, dass der Zweck der Gründung folgender ist:

"Die Not die der Krieg mit sich brachte, lindern zu helfen und unter den Mitgliedern Liebe zur Scholle und Liebe zur Heimat zu pflegen."


Mit 38 Mitgliedern ging die Kolonie im März 1919 ins erste Jahr. Es entstanden zahlreiche grüne Flecken, die bald wieder aufgelöst wurden, etwa das Habersetzerland, das Högeleland, das Siglland und das Pfarrland sowie die Kolonie am Postgebäude.

Als dann nach dem zweiten Weltkrieg wiederrum die Not am größten war, griff man 1946 auf das bewährte Modell zurück und gründete die Gartenanlage Sommerkeller. Eine Mark war die Jahrespacht, 106 Gartler haben hier auf dem Grundstück derer von Grauvogl ihr Reich. Die Namesänderung ergab sich, als Alphonsine Freiin von Boutteville Max Edlen von Grauvogl heiratete. Dieter von Grauvogl - deren Enkel - stellt das Grundstück auch heute noch zur Verfügung.

Die heutigen Kolonien heißen, Martin-Rieger-Land zu finden an der Hermann-Löns-Straße. Man folgt einfach der Beschilderung Wertstoffsammelstelle und fährt direkt nach der Brücke den ersten Weg links. Dann steht man nach einer kurzen Fahrt auf dem Feldweg vor der schönen Kleingartenanlage.

Die nächste Kolonie findet man auch in der Hermann-Löns-Straße, direkt beim Schützenheim. Diese Gartenanlage ist die jüngste Kolonie unter den Meringer Heimgärten und trägt den Namen Alte Römerstraße.

Dann gibt es noch die Kolonie Am Mühlanger in der Josef-Scherer-Straße und die Kolonie Eberflecken an der Färbergasse.

Die größte Anlage befindet sich am Sommerkeller und diese Anlage trägt auch den Namen Sommerkeller. Bei der Kolonie am Sommerkeller steht auch das Vereinsheim. Das Gartenbüro ist momentan geschlossen und wird zukünftig an der Kolonie Alte Römerstraße sein. Im Gartenbüro werden Informationen ausgetauscht und hier werden auch die Pachtverträge geschlossen.

Unser Gartenbüro ist während der Gartensaison (April – Oktober) von 10 – 12 Uhr an bestimmten Terminen geöffnet (siehe Rubrik Vorstand).